Mittwoch, 26. Oktober 2011

in Memory of...

Bevor ich zu der Geschichte von Mickey und mir komme, möchte ich noch einen Schritt zurück gehen.

Mit der "Hundesucht" hat es bei mir schon sehr früh angefangen. Meine Mama erzählt mir immer, dass ich schon mit 3 um einen Hund gebettelt habe. Tatsächlich bekam ich auch einen, bzw. sie wurde unser erster Familienhund. Sie kam aus dem Tierheim, war gerade ein Jahr alt und hatte schon das schlimmste vom schlimmsten erlebt: unsere Cindy. Sie war eine verdammt treue Seele und sah in uns Kindern ihre eigenen. Wir waren immer ihrer oberste Priorität. Nach nur 12 Jahren mussten wir uns von ihr trennen, der Krebs hatte gesiegt...

Meine Schwester bekam danach epileptische Anfälle und der Arzt riet uns sich nochmal mit dem Gedanken anzufreunden vielleicht wieder einen 4-Beiner zu holen. Keine 2 Wochen später wussten wir, ok es wird ein Beardie und er wird aus dem Saarland kommen und meine Schwester darf aussuchen.
Als wir bei den Züchtern ankamen gab es 10 kleine, 2 Wochen alte Babys und leider hatte jeder so seinen eigenen Favorit, aber meine Schwester zählte. Sie fand ihren Hund und auch meine Mama war glücklich mit dem neuen Zuwachs: Monty betrat unsere Familie.
Er war ein einzigartiger Hund. Sensibel, zurück gezogen und hingebungsvoll. Er gab meiner Schwester und meiner Mama viel, für mich jedoch, war er zu wenig Hund... das klingt doof, aber dieses Gefühl hatte ich.
Des öfteren spielten wir mit dem Gedanken einen zweiten, braunen Beardie zu holen. Was wir auch taten, meinen Mickey.

Monty begleitete uns leider nur 6 Jahre lang, als ihn ein Tierarzt-Fehler das Leben kostete. Für meine Familie, insbesondere für meine Schwester und meine Mama, war es ein absolutes Trauma und ich glaube nicht, dass sie dies jemals überwinden werden. Er war für beide DER Hund und keine Hundeseele wird je wieder daran reichen.

Rest in Peace Cindy & Monty

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